Gummifisch

Er ist eine existierende Spezies.

Er vereint in sich die Eigenschaften vieler Fische.

Er ist träge, grundelt im Schlamm, den ganzen lieben langen Tag reißt er das Maul auf, aber es kommt nichts dabei heraus.

Er bewegt sich ständig im Kreis, beginnt an der Stelle A mit seinem geplansche, kurvt planlos umher, gibt jeglicher noch so schwachen Strömung nach und endet an der Stelle O. Sich seiner Ziellosigkeit nicht bewußt bemerkt er nicht das O gleich A ist, paddelt er ewig auf der Stelle.

Er ist gierig. Wirf ihm einen Köder hin, egal was, er frißt alles. Warte bis er sich darin verbissen hat, dann schwimmt er ganz von allein in das Fangnetz. Kaum an Land gezogen beginnt er aber sich zu winden wie ein Aal und kann es noch besser als derselbe.

Er ist, mangles des Vorhandenseins eines Rückgrates der Prototyp an Wendigkeit. Dreht und wendet, ringelt und schlängelt sich und wurschtelt sich immer wieder, allemal und überall heraus.

Er ist schlitzig und schleimig wie ein toter Fisch und stinkt außergewöhnlich penedrant.

Er ist aus Gummi, daher kalt und leblos, unempfindlich gegen äußere Einflüße, unvergänglich und nicht recyclebar, nicht zu verwenden oder zu verwerten, Sondermüll also.

Er, wenn er ein Tier wäre, wäre eine Beleidigung für die Fauna unserer Erde, ist ein Individuum, daß sich in den Reihen der Menschen eingeschlichen hat und sich wie eine Virusinfektion rasend schnell vermehrt.

Einer ist auch in Deiner Nähe.

Abiogenese

Vergiß nicht woher Du stammst, Deiner Heimat Erde, den Boden wo Du aufgewachsen bist, wo Du behütet wurdest, wer für Labsal auf Deinen Wunden sorgte, wer Dich lehrte zu gehen, zu sprechen, Deine Schuhe zu binden, wer Dich zur Ordnung rief und Dich Maßregelte wenn Du gegen die Vernunft gehandelt und wer Dich nährte. Bleib treu der Sprache Deiner Ahnen, deren Kultur und dem was sie Dir mitgegeben haben und worin sie Dich unterwiesen haben.

Sie sind der Ursprung dessen Blut Du Dich nicht entziehen kannst.

Nichts und Niemand, wie weit Du auch gehst wird Dir entgegen bringen was Dir zu Teil wurde woher Du kamst.

Du kannst Dich der Macht und dem Einfluß entziehen und das sollst Du auch, hebe ab in die Sphäre der Eigenständigkeit, denn Du bist ein fertiger, selbst denkender, voll verantwortlicher Mensch der allein Entscheiden muß.

Währe von Zeit zu Zeit den Anfängen Deines Ursprunges, der Substanz der Du entwachsen, die Dir die Befähigung zum Sein gegeben hat.

Liebe

…ist ein erhebendes, faszinierend, begehrenswertes traumhaft schönes, schlicht und einfach nicht zu erklärendes Gefühl, das seziert in seine Einzelteile gleichzusetzen ist mit einer alle Reizschwellen übersteigende Empfindung. Ausgelöst durch einen Pfeil, abgeschossen von Bogen Amors, zwei Herzen durchbohrend und solcherart verflochten durch ein geistiges Band entstehen vorsichtige schamhafte Blicke treffen sich wie zufällig, anfänglich zaghaft, ständig wiederholend, zunehmend aber fordernder entsteht ein wahrer Funkenflug von beiden Seiten der entstandenen Gedankenbrücke, trifft sich in der Mitte und entfacht ein Feuer das die zwei Pole verschmelzen läßt zum tiefen inneren Wunsch der ersten vorsichtigen Berührung. Nervös, zitternd, fast vibrierend stellt sich die erste unabsichtlich-vorsätzliche Annäherung ein, das mit pulsierend pochendem Blut in den Adern lang ersehnte erste ertasten. Fingerspitze auf Fingerspitze, läßt das im, bis zum Hals hämmernde, Herzen brennende Feuer zu einem lodernden Vulkan erwachsen und diese leidenschaftliche weiße Glut durchströmt dich mit einem elektrisierenden beben. Zahlreiche, nein, ungezählte sich immer wiederholende Berührungspunkte mit zärtlicher Intensität geschehen, finden sich stetig, neugierig, forschend zusammen, sanft verwebt im Geflecht der innigen Bereitwilligkeit und Hingabe. Durch die Flammen der Erregung Schmelzen die inneren Konturen der Vernunft um den Befehlen des Herzens zu weichen die nichts anderes als das kreisen der Gedanken rund um Sie zulassen.

Buchstabenspielereien

Man nehme die Buchstaben eines Wortes, werfe sie in einen Topf, schüttle sie gut durch, werfe sie wieder auf den Tisch und setze sie neu zusammen. Schon ist es ein neues Wort, ein sogenanntes Anagramm.

z. B.: BLAU – LAUB, SCHEU – SUCHE

Bei genauerer Betrachtung ergeben sich auch andere Möglichkeiten. Nämlich, neue Wörter zu bilden die sinnverwandt mit dem Wort sind, so daß Inhalt und Sinn des Wortes gleichbleibt oder aber zusätzlich verdeutlicht und veranschaulicht was mit dem ursprünglichen Wort gemeint ist.

z. B.:

ADOLF HITLER – FOLTER HILDA
EROS RAMAZZOTTI – O, MOZART SEI ZART
BUCHSTABEN + SPIELEREIEN – LERNEN HEISST UEBE ABC + PI

Werden die Buchstaben eines Wortes mehrfach genommen so ergibt sich eine Fülle von Buchstaben die eine kleine Geschichte erzählen können. Auf diese Art und Weise sind Meister dieses Spieles in der Lage die Nachricht eines einzigen Wortes in Form einer Anekdote quasi durch die Blume an den Empfänger der Nachricht weiter zu geben. Für den Betrachter hingegen wird es immer schwieriger das ursprüngliche Wort zu erkennen.

So können Fragmente einer Wahrheit variabel miteinander verbunden werden, deren Kern stimmt, der Sinn der Aussage aber erst durch die Lösung des Rätsels zu Tage gefördert wird.

z. B.: 5x das Wort “Buchstabenspielereien” könnte folgende Anweisung ergeben:

Riesen ABC Cup
Buchstaben schieben erlaubt heisst es.
Tip: Uebe Spiel erlernen baue besseren Inhalt.
Ei, ei, ich lieb eben s’neppen.

Ebenso kann man mit den Akrostichen Nachrichten an Personen weitergeben. Ein Text oder ein Gedicht teilt etwas mit und die Person die betroffen ist, ergibt sich aus den Anfangsbuchstaben oder den Endbuchstaben. Es kann auch der jeweils 2, 3 oder 4 Buchstabe jeder Zeile sein.

Bin auf der Welt.
Ich will verdienen Geld.
Citronen haben keinen Wert.
Habe mehr begehrt.
Lerne, wie komm ich nach vor.
Ehre ist nicht mein Ressort.
Rasch nach oben, rasch nach vor.

Politik

ist nichts anderes als eine Strategie oder Taktik zur Durchsetzung bestimmter Ziele. Unter Einhaltung eines geplanten zielgerichteten Konzeptes dorthin zu kommen wo es dem Wohl der Allgemeinheit nützt. Es ist eine Überbrückung falscher Vorgangs- und Vorgehensweisen zum für alle geeigneten Bestimmungsort, Absicht, Zweck zum richtigen Ziel, ist sie eine Brücke über das Hindernis die zum Erfolg, zum zu Erreichenden führt.

Als erstes muß die Brücke über die tiefe Schlucht der Verfehlungen gebaut werden.

Entweder ein aus Holz und Seilen geknüpfter Steg, eine aus stabilen Holzbalken erbaute Passerelle oder ein breiter sechspuriger fest betonierter und sicher verankerter Übergang der fast problemlos überschritten werden kann.

Aber über eine Brücke zu gehen birgt Gefahren in sich.

Ist es nur ein loser provisorischer Steg ist es ein Wagnis ihn zu betreten. Er ist der Fäulnis der Moral und des Materials ausgesetzt, kann äußeren und oppositionellen Einflüssen nicht widerstehen, löst sich leicht aus der Verankerung der eigenen Reihen und ist daher anfällig für Sabotagen allgegenwärtiger Neider.

Sicherer ist schon die fix angeheftete Holzbrücke die schon der oppositionellen Feuersbrunst oder der Hand der brutalen Gewalt bedarf um zu Fall gebracht zu werden.

Es ist auch dem Vorsicht geboten, der auf der Brücke auf halben Weg ins schwanken gerät und hilferingend nach Haltegriffen, nach stützenden Säulen Gleichgesinnter greift die schon angesägt sein könnten.

Die Einsturzgefahr der monumentalen Brücke ist fast gänzlich auszuschließen, sie ist nur schwer aus dem Gleichgewicht zu bringen. Der Sturz in die Tiefe des darauf schreitenden Pioniers muß von langer Hand vorbereitet und mit Vorsatz ausgeführt werden.

Größer ist die Gefahr Eines selbst auf der Brücke eingeschüchtert stehen zu bleiben oder gar umzukehren. Auch von gegnerischen Wind gebeutelt, erfroren vor abstoßender Kälte die auf der Brücke herrscht, von den Vibrationen der gewagten Schritte geschüttelt, ist der Weg in die richtige Richtung einzuhalten und gegen Feinde aller Arts zu verteidigen. Das vollständige überqueren ist das einzig Richtige denn sonst wäre die aufwendige Plagerei das Bauwerk im Vorfeld zu errichten völlig umsonst gewesen.

Erst am Ende der Brücke ist das Hindernis hinter dir und der Weg für Gleichgesinnte ist frei nachzufolgen, Neuland zu erobern und die Verbindung zwischen alt und neu ist hergestellt.

In der Schlucht unter der Brücke verbleibt Leere die im Wandel der Zeit zu neuem Leben avanciert und vielleicht eine neue Verbindung zur Brücke erfährt.

Müde

Ich weiß nicht mehr wieviel Tage, Wochen und Monate ich ununterbrochen mit nichts anderem als Arbeit zugebracht habe. Stunde um Stunde dieser mir endlos erscheinenden Zeit habe ich das letzte für den Job gegeben. Kraftlos, schlaff und abgespannt ohne ein bißchen Mumm in den Knochen sitze ich vor meinem Schreibtisch der übergeht vor Anfragen, Angeboten, Briefe, Konzepten und Strategien. Draußen ist dunkle Nacht und das grelle Licht meiner Halogen Schreibtischlampe schmerzt in meinen Augen, die ich kaum noch offen halten kann. Bin bettreif und döse nur noch vor mich hin. Das durchdringende Läuten des ruhelosen Telefon hält mich wach. Lahm, matt und schläfrig habe ich mich irgendwann aufgerafft und bin nach Hause gegangen. Ermattet und erschöpft komme ich dort an und will noch privates aufarbeiten, vorbereiten zum Erledigen, aber ich bin zu fertig, zu kaputt dazu. Entkräftet falle ich ins Bett, kann aber nicht schlafen bin zu aufgewühlt, zuviel unerledigtes ist noch in meinem Kopf das mich bewegt und allein der Gedanke daran läßt mich schwer atmen. Mein ganzer Körper ist geschwächt und schmerzt mich bis ins Knochenmark. Das ich eingeschlafen bin merke ich erst als der Wecker am morgen läutet und ich schweißgebadet aufwache.

Hat mich der Job ruiniert? Hat mich die Firma gebrochen?

Frust

…ist die Gefühlsregung, derer ich mir bewußt geworden bin, als die Erkenntnis über mich kam dem Blendwerk einer fiktiven Sprosse der Erfolgsleiter zum Opfer gefallen zu sein. Real mich aber nicht mehr voran trieb als einen kleinen Schritt auf der endlosen nächtlichen Autobahn namens Zukunft. Immer weiter hinein marschierend in das Dunkel der Nacht, stelle ich mit Bestürzung fest, daß mein Schaffen eine Gradwanderung zwischen zwei Träumen – einem mir schlaflose Nächte bereitendem Alptraum und einem Wunschtraum vom erreichen eines, nur in meiner kühnsten Phantasie wahrhaftigen, irrealen Zieles ist.

In der Isolation einer Traumfabrik in der ich als Traumtänzer und als solcher nicht allein in meiner von Lügen entstellten und falschen Tatsachen verdrehten Seifenblase einer heilen Welt herum tanze. Verursacht durch das unaufhörliche rezitieren, referieren und kommentieren von doppelzüngigen Lippenbekenntnissen nahezu diktatorischer Herrscher über ein Imperium von ärmlichen Lohn und Gehaltsempfängern die unter dem Einfluß des existenten Absolutismus das reflektieren auf Basis, These, Prinzip oder sogar stinknormale Denkprozesse im eitlen Morast der Arroganz ersticken lassen.

Ohne einem Modell, System oder Konzept boomt die wirtschaftliche Talfahrt die am Papier retuschiert, beschönigt und so, de facto in reziproker Korrelation zur adäquaten Situation, an die, mit Verlaub gesagt, rechten Wegbegleiter unseres Souveräns überantwortet werden. Die unbändige Wut in mir wächst von Tag zu Tag und schnürt mich zu wie eine zu eng gebundene Krawatte die ich aufreißen möchte um meinen Zorn in alle Welt hinaus zu schreien. Hinaus zu schreien die Fragen “Sind denn alle um uns versammelten und ach so wichtigen Befehlshaber wirklich nur Laufburschen oder sind sie mit Blindheit geschlagen?” – “Wer vermag diesem tristen Treiben Einhalt gebieten?” oder “Vielleicht will man ganz einfach belogen werden?” Das Proletariat, besser noch der Pöbel wird mit dem sinkenden Schiff untergehen aber wie wollen die Ratten ihren Hals aus dieser Schlinge ziehen, die sich stetig enger und enger um ihre Krägen schnürt? Nicht allen, so meine Sehnen, wird dies gelingen und ganz gewiß nicht dem letzten Glied, derer die nicht untergehen, werden sich nicht der Verantwortlichkeit entziehen können und sich über kurz oder lang wieder zu Seinesgleichen, deren Herkunft verleugnend, sie im Status quo nicht wahr haben wollen, gesellen dürfen.

Dessen einsichtig geworden ist Wilhelm Busch vor 100 Jahren und schrieb es auf, wie treffender es kaum zu formulieren ist: Wenn einer, mit Mühe kaum, geklettert ist auf einen Baum, schon glaubt daß er ein Vogel wär’, so irrt sich der. Zitat Ende

Voll Hoffnung vertraue ich auf eine mir unbekannte höhere Gerechtigkeit in den Genuß – wer auch immer – kommen mag.

Ärger

… ist etwas beißendes, wie eine Säure die mit einer Injektionsnadel der Größe eine Lanze in den Magen injiziert wird, sich dort explosionsartig ausbreitet, sofort beginnt die ohnehin schon vor Raserei gekrümmten Magenwände zu verätzen. Die Wut über die erregenden Verkrämpfungen die die Ursache des Groll zu bekämpfen versuchen lassen Zornestränen in die Augen steigen, das wiederum das zur Schaustellen des Unmuts nach sich ziehen würde. Du beherrscht dich. Du willst deinen verbitterten Verdruß unter keinen Umständen zu erkennen geben. Der Unterkiefer beginnt zu zucken. Der innere Druck nimmt mehr und mehr zu, der Puls beschleunigt, der Blutdruck steigt, die Zähne pressen sich aneinander. Es reicht nicht aus um die Kontenance zu bewahren. In den Augen bildet sich bereits ein feuchter Film, die Sehnen am Hals sind durch die hohe Anspannung des Gebisses zu Granit erstarrt und die vor Aufregung zitternden Finger ballen sich zur eisernen, vor der dahinterstehenden Dynamik schmerzenden, zum äußersten bereiten Faust.

Es ist keine Gehirntätigkeit mehr festzustellen, jegliche Intelligenz, Vernunft und Zurechnungsfähigkeit setzt aus die blutunterlaufenen Augen sehen rot, ein animalischer Instinkt läßt den Willen Tische zu zerbrechen, Bäume auszureißen oder Mauern zu zerbersten, stärker und stärker werden und schließlich ins Unermeßliche wachsen. -1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10.

Der Blutdruck sinkt, der Puls wird langsamer, die Faust lockert sich und der quälende Druck auf den Backenzähnen löst sich. Die Lippen verziehen sich zu einem hämisch grinsenden Lächeln. Überstanden! Und einmal mehr hat der Versand gesiegt – aber wie oft noch?

Ungewiß

Ein unvorhersehbarer Vorfall ungewollter Herkunft ist eingetreten, keiner kann Auskunft geben darüber was passiert ist, es ist niemand der Details schildern, damit das Gemüt beruhigen und sicher Gewißheit vermitteln kann, daß die Welt in Ordnung und die geliebte, einem nahe stehende Person schadlos und wohlauf ist.

Der Blick beschränkt wie durch Scheuklappen die niemand zu öffnen vermag die festgeschraubt sind im Blickfeld um die bange Sorge und Angst der Ausgebliebenen auf die man wartet.

Das beklommene Warte auf ein Zeichen, während wirren Gedanken kreuz und quer durch den Kopf rasen und wildesten Phantasien über mögliche und unmögliche Erklärungen darüber auslösen was passiert sei könnte. Das Flehen an eine höhere Macht läßt die Hände zum Gebet falten und die Finger verhaken und verkrampfen sich durch die nervenzerreißende Anspannung zu schmerzhaft schwitzenden Fäusten. Die kläglichen Versuche Ruhe zu finden schlägt durch das stoßweise pulsierende flaue Gefühl im Magen erbarmungslos fehl, der Bauch verspannt sich mehr und mehr. Während der Kreislauf verrückt spielt ist das Gehirn nicht in der Lage einen klaren Gedanken zu fassen, außer dem des Erdichten von Folgen die Eintreten könnten oder was nicht geschehen wird. Am Ende sind die Scheuklappen so eng, daß der Blickwinkel nicht mehr als 5 Buchstaben erkennen läßt. “W A R U M”.

Gerechtigkeit

… ist neutral, objektiv und wertfrei nach einem Schema oder einem System, unbefangen von Sympathie oder Antipathie einen sachlichen Weg nüchtern und realistisch zu folgen, denn befangene, einseitige oder subjektive Entscheidungen verzerren und beeinflussen Personen oder Abläufe und gefährden die Sache selbst.

Sie sollte sachdienlich, liberal und allgemein gültig für jedermann sein und keine Unterscheidungen vornehmen. Wie das Wetter, ob geliebt oder gehaßt, es ist intendenziös und fördert zu Tage was notwendig ist. So manche Dürre oder Hochwasserkatastrophe mag ungerecht erscheinen aber auch periphere Ausnahmeerscheinungen dienen dem globalen Zweck.

Übergeordnete Beschlüsse dürfen nur im Zeichen von Zusammenhalt, Einigkeit und im Sinne der Dienlichkeit für die Sache selbst sein und nicht als das pro domo einzelner Personen oder individuellen Willenserklärungen hervorgekehrt werden. Solch geartete Verfügungen sind schwer zu fällen, müssen aber trotzdem folgerichtig, methodisch und konsequent durchdacht getroffen werden, unbeschadet dessen wie der Einzelne im Rahmen des Gesamtbildes betroffen ist, denn solche prozessleitenden Urteile sollten wie evolutionäre Erscheinugsformen unabhängig von persönlichen Eingriffen des Menschen sein und sich in ihrem Verhalten nicht beeinflussen lassen.

Wer unparteiisch und unvoreingenommen handelt wird nicht immer geliebt, aber nie unbeliebt sein – dem diese Behandlung aber zu Teil wird der lerne zu akzeptieren und schätze sich glücklich.